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Die Praxis
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„Die Praxis manches Arztes
sollte man lieber Theorie nennen.“
Erhard Blanck (*1942), dt. Schriftsteller
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Struktur des praktischen Trainings
Aufgrund der vielen verschiedenen Fachdisziplinen und unterschiedlichen Ausbildungsstufen unserer Teilnehmer ergibt sich zu Anfang eine sehr heterogene Gruppe was Kenntnisstand und Fähigkeiten bezogen auf die Notfallmedizin angeht. Ziel ist es zügig alle Teilnehmer auf ein gleiches Niveau zu bringen und Einzelheiten dann gemeinsam zu erarbeiten. So gilt es am ersten Praktikumstag in verschiedenen Übungsstationen Basisinhalte zu vermitteln. Diese „Basic-Skills“ werden im Laufe der Woche vertieft, ergänzt und in den Megacode-sowie Traumacode-Stationen weiter trainiert. Jeder neue Tag knüpft an vorangegangenes an.
Allgemein gesagt können im Bereich der praktischen Workshops 4 Schwerpunktbereiche aufgezeigt werden:
1. Die kardiopulmonale Reanimation
2. Der schwierige Atemweg
3. Traumamanagement
4. Invasive Techniken


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Intubation I / II

Während dieser beiden Praxisstationen soll die Technik der orotrachealen Intubation geübt werden. Für Anästhesisten eher mühselig können hier die andere Fachdisziplinen die Basisfertigkeiten der Atemwegssicherung erlernen und/oder vertiefen.

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Airwaymanagement I / II

Als Erweiterung der Intubation I/II werden nun alle gängigen Alternativen zur endotrachealen Intubation vorgestellt. So kann man den Umgang mit sämtlichen supraglottischen Hilfsmitteln wie z.B. Combitubus, Fasttrach, Larynxmaske und Larynxtubus erlernen und vertiefen.
Der Abschluß im Bereich des schwierigen Atemwegsmanagment bildet danach der Umgang mit fiberoptischen Instrumenten zur Atemwegssicherung.

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Trauma I / II

Der Anfang jeder Versorgung eines Trauma-Patienten liegt in der Immobilisation. Demnach wird an 2 Tagen der Umgang mit Vakuummatraze/Schaufeltrage sowie dem Spineboard und dem KED System vermittelt. Zudem wird die Handhabung einer Cervikalstütze (Stifneck) erläutert und die Helmabnahme bei einem verletzten Motorradfahrer unterrichtet.

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PHTLS I / II

Nachdem man nun im Bereich Trauma I/II den Umgang mit dem Handwerkzeug gelernt hat, liegt jetzt das Augenmerk darauf einen Algorithmus zur Behandlung eines traumatologischen Patienten zu erarbeiten. Anhand praktischer Beispiele soll die Umsetzung dieses Algorithmus geübt und die Zentralen Punkte verinnerlicht werden.

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Koniotomie, I.O. Nadel, Thoraxdrainage, ZVK-Training

An speziell konzipierten Übungsphantomen werden invasive Techniken demonstriert sowie deren praktisches Handling trainiert. Wichtige jedoch selten erforderliche Maßnahmen wie das Anlegen einer Thoraxdrainage oder die notfallmäßige Koniotomie werden unterrichtet und können anschließend ausreichend geübt werden. Auch das für den innerklinischen Bereich wichtige Anlegen eines zentralvenösen Katheters wird geübt.

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BLS I/II

An der BLS-Station wird die korrekte Herzdruckmassage kombiniert mit der richtigen Maske-Beutel-Beatmung erlernt und trainiert. Da eine optimale Herzdruckmassage den höchsten Stellenwert bei der cardiopulmonalen Reanimation darstellt wird auf diese Station sehr viel Wert gelegt.

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Koffer/Geräte

Es führt leider kein Weg herum. Der Umgang mit dem Handwerkszeug will gelernt sein. Aus diesem Grund stellen wir zu Beginn unseres Seminars alle verwendeten Geräte ausgiebig vor.

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PALS
Diese Station soll die Besonderheiten der Kinderreanimation vermitteln. Keine andere Notfallsituation erzeugt so viele Ängste wie die cardiopulmonale Reanimation eines pädiatrischen Patienten. Auf diese besonderen und belastenden Situationen soll hier vorbereitet werden.

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ACLS I/II

ACLS: Advanced Cardiac Life Support Hierunter versteht man das Training der erweiterten kardiopulmonalen Reanimation. Die bereits erlernten Basismaßnahmen werden nun mit erweiterten Maßnahmen wie der Medikamentengabe oder Defibrillation verknüpft. Streng nach den akutellen Guidelines des ERC (European Resuscitation Council) werden Handlungsabläufe trainiert und stetig wiederholt. Während es sich bei ACLS 1 noch um einfache Basisalgorithmen handelt, werden die Fallbeispiele im weiteren Verlauf zunehmend komplexer und anspruchsvoller.

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Megacode I/III

Im Rahmen dieser 3 Übungstage erfolgen die von der Ärztekammer verlangten Zertifizierung am Phantom. Die einzelnen Fallbeispiele werden zunehmend schwieriger und vorangegangene Einzelheiten fügen sich zu einem ganzen zusammen.

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EKG

Für nicht Kardiologen immer wieder ein Problem: Das EKG im Rettungsdienst. Dieses Kleingruppenseminar soll ein tieferes Verständnis für EKG-Rhythmen aller Art vermitteln. Es kann in Ruhe diagnostiziert und alle möglichen Therapieoptionen erörtert werden. Das nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird, soll durch dieses Seminar gezeigt werden.

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